Volleyball Regionalliga
Am Samstag hatte die erste Damenmannschaft des TSV Ansbach den Tabellenführer SV Hahnbach zu Gast. Der hatte sich vorgenommen, sich für die 2:3-Niederlage in Hahnbach zu revanchieren, was ihm auch gelang. Das Team aus der Oberpfalz agierte druckvoll und wartete mit einer konstant guten Leistung auf. Der Gastgeber leistete sich zu viele individuelle Fehler und hatte mit 1:3 das Nachsehen.
Mit Marlene Maruhn und Nina Retsch fehlten zwei Angreiferinnen bei Ansbach, sodass Headcoach Armin Hoefer nur ein begrenzter Spielerkader zur Verfügung stand. Der Gastgeber begann mit folgender Startformation: Thea Jüttner, Magdalene Hofmann, Dominika Schäfer, Franziska Henneberger, Norina Weiß und Amélie Sommer. Libera war Lea Bomsdorf. Hahnbach setzte Ansbach mit hart platzierten Angaben unter Druck. Unsicherheiten in der Annahme führten dazu, dass kaum ein präziser Spielaufbau zustande kam.
Auf der anderen Seite des Netzes stand ein gut postierter Gästeblock, an dem kaum ein Vorbeikommen war. Mit 8:15 geriet Ansbach in Rückstand, fand jedoch nach der zweiten Auszeit besser ins Spiel. Die Blocksicherung wurde besser, und man kam mit Lobs ein ums andere Mal zum Erfolg. Das Team um Mannschaftsführerin Bomsdorf kämpfte sich noch auf 14:17 heran, konnte jedoch eine 20:25 Niederlage im ersten Satz nicht mehr verhindern. Im zweiten Satz kam es zu einem offenen Schlagabtausch und Ansbach punktete mit gut platzierten Schmetterbällen von Norina Weiß und Amélie Sommer. Bis zum Stande von 13:14 war es eine Begegnung auf Augenhöhe, ehe individuelle Fehler auf Seiten der Ansbacherinnen zu einem 13:19-Rückstand führten. Der Gastgeber gab sich jedoch noch nicht geschlagen und kämpfte sich auf 24:24 heran. Ein Aufschlagfehler und ein geblockter Schmetterball führten zur knappen 23:25-Niederlage. Im dritten Satz stellte Hoefer das System um. Neben Jüttner kam mit Hanna Benecke eine zweite „gelernte“ Mittelblockerin aufs Feld. Zunächst verlief das Spiel sehr ausgeglichen, ehe Hahnbach das Heft in die Hand nahm und mit 18:13 in Führung ging. Eine Fünf-Punkte-Serie brachte Ansbach auf 18:18 heran. Die Schlussphase gehörte dem Gastgeber. Er kämpfte um jeden Ball und eine gut positionierte Feldabwehr ließ den gegnerischen Angriff kaum eine Chance. Mit 25:22 ging der TSV aus diesem Satz als Sieger hervor. Bis zur Mitte des vierten Satzes konnte Ansbach einigermaßen mithalten. Wieder waren es individuelle Fehler vor allem bei der Annahme, die zu einem 23:12-Vorsprung der Gäste führten. Mit einem 25:14-Satzsieg entschied Hahnbach das Match mit 3:1 für sich.
Ansbach spielte mit: Lea Bomsdorf, Hanna Benecke, Norina Weiß, Chiara Pauli, Amélie Sommer, Franziska Henneberger, Magdalena Hofmann, Thea Jüttner, Nina Hoefer, Pia Loscher, Dominika Schäfer.
Tags darauf mussten Ansbach’s Volleyballerinnen beim TV Planegg Krailling II antreten. Neu im Team, im Vergleich zum Vortag, waren Marlene Maruhn und Nachwuchsspielerin Rosalie Laaß. Hoefer schickte zu Beginn Nina Hoefer, Thea Jüttner, Chiara Pauli, Dominika Schäfer, Amélie Sommer und Maruhn aus’s Feld. Libera: Lea Bomsdorf. Im ersten Satz, der sehr kampfbetont war, waren Aufschlagserien von Pauli und Maruhn mit ausschlaggebend für die 7:12-Führung. Der Gastgeber überzeugte nun durch eine gute Annahme und einen erfolgreichen Block sowie einer gut postierten Feldabwehr. Mit 20:16 ging Planegg Krailling in Führung. Effektive Aufschläge von Sommer und Pauli, sowie eine reaktionsschnelle Feldabwehr durch Bomsdorf und einem scharf platzierten Schmetterball von Sommer führten zum 23:23-Einstand. In der Schlussphase war Fortuna auf der Seite des Gastgebers, der knapp mit 26:24 gewann. Im zweiten Satz lagen die Spielerinnen aus Oberbayern bis 20:16 in Führung, ehe Maruhn die Gäste durch starke Aufschläge auf 20:19 heranbrachte. Eine Aufschlagserie der ehemaligen Ansbacherin Anna Eisenberger war mitentscheidend für den 25:20-Satzsieg. Ähnlich wie der zweite Satz begann auch der Dritte. Nach einer Aufschlagserie von Maruhn kam Ansbach zum 12:12 Ausgleich. Bis zum Stande von 20:19 war das Team von Hoefer ein ebenbürtiger Gegner. In der Schlussphase war der Gastgeber erfolgreicher am Netz und auf der Ansbacher Seite taten sich Lücken im Feld auf, die Planegg-Krailling kaltschnäuzig ausnutzte. Mit 22:25 ging auch der dritte Satz knapp verloren. Ansbach konnte in allen Sätzen gut mithalten. Es fehlte jeweils die letzte Konsequenz, um die Sätze für sich zu entscheiden. Hoefer probierte viel, sodass es zu vielen Wechseln kam und fast alle Spielerinnen zum Einsatz kamen.
Ansbach spielte mit: Bomsdorf, Benecke, Weiß, Pauli, Sommer, Henneberger, Hofmann, Maruhn, Jüttner, Laaß, Hoefer, Loscher, Schäfer.



















