Taekwondo: Bayerische Meisterschaft Zweikampf in Ansbach - Erneut großes Lob für Ausrichter

BM 0Am 15.11.2014 war Ansbach wieder das Ziel vieler Taekwondo-Sportler aus ganz Bayern. Rund 1000 Zuschauer waren in die Sporthalle des Theresien-Gymnasiums gekommen, um die Bayerische Meisterschaft in der olympischen Disziplin Zweikampf in Ansbach mitzuerleben. Knapp 300 Sportler aus 38 Vereinen gingen an den Start, um den bayerischen Meistertitel in den verschiedenen Gewichtsklassen auszukämpfen. Die Abteilung Taekwondo des TSV 1860 Ansbach e. V. richtete die Bayerische Meisterschaft zum dritten Mal in Folge aus.


Die Meisterschaft wurde pünktlich um 10 Uhr vom Vizepräsidenten der Bayerischen Taekwondo Union, Georg Streif, eröffnet. Nach einer kurzen Begrüßung übergab er das Mikrofon an die Abteilungsleiterin, Inge Bühler-Saal, die alle Sportlerinnen und Sportler herzlich willkommen hieß. Anschließend wünschte der Ansbacher Bürgermeister Martin Porzner allen Sportlern faire Kämpfe. Ein weiteres Grußwort sprach Günther Kiermeier, Präsident des TSV 1860 Ansbach e. V. Auch er freute sich darüber, dass die engagierte Abteilung Taekwondo des TSV 1860 Ansbach e. V. sich als Ausrichter zur Verfügung stellte und die Bayerische Meisterschaft im Zweikampf deshalb zum dritten Mal in Folge in Ansbach stattfinden konnte. Kampfrichterreferent Abdullah Ünlübay hatte - wie immer - mit seinem Team die Wettkämpfe perfekt organisiert. Die angetretenen Sportler kämpften in den verschiedenen Altersklassen Jugend D, C, B, A und Senioren mit den elektronischen Daedo-Westen, bei denen die Körpertreffer automisch gewertet wurden. Die Kampfrichter bepunkteten die Kopftreffer, Fauststöße und die gedrehten Körpertreffer. Die elektronischen Westen funktionierten ohne größere Probleme, so dass die Meisterschaft gegen 19:00 Uhr zu Ende ging.
Das Ansbacher Team erhielt vom Präsidium der Bayerischen Taekwondo Union, von Ehrengästen, von allen Kampfrichtern, Sportlern, Coaches und Zuschauern für die reibungslose und perfekte Organisation wieder sehr viel Lob. Die Kinder der über 70 Helfer sowie der Kampfrichter und Sportler wurden, wie in den beiden Jahren zuvor, von Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Ansbach betreut. Diese Art der Kinderbetreuung bei Taekwondo-Meisterschaften ist einmalig in ganz Bayern. Das Angebot fand sehr großen Anklang und wurde sehr gut angenommen. Die viel gelobte kulinarische Verpflegung der Anwesenden sowie die Blumendekoration wurde von den Schülerinnen und Schüler der Klasse E12a der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung (BSZ Ansbach), übernommen.
Daniel Manz, Ehrengast und Olympiateilnehmer 2008, sagte:“ Ich habe schon wirklich viele nationale und internationale Meisterschaften besucht, aber eure Meisterschaftsausrichtung und Organisation übertrifft alles.“ Auch Kampfrichtereferent Abdullah Ünlübay lobte: „Eure Bayerische Meisterschaft war letztes Jahr schon so perfekt. Ich habe nicht geglaubt, dass noch eine Steigerung möglich wäre. Aber ihr konntet das heuer wirklich noch übertreffen.“

Vom Ansbacher Team hatten sich vier Sportler für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert. Johann Koch (Jugend Bm, bis 33 kg) holte sich den Bayerischen Meistertitel. Leider hatte er in seiner Gewichts- und Altersklasse keinen Gegner.

Uwe Kärger (Herren bis 80 kg) traf in seinem Finalkampf auf seinen bekannten Gegner Gerardo Angelo Abbadesa (Moo Duk Kwan Bad Windsheim). Gerardo versuchte immer wieder Kopftreffer zu landen, denen Uwe jedoch sehr gut ausweichen konnte. Es gelang ihm über alle drei Runden hinweg, viele Angriffsversuche seines Gegners gut zu blocken. Allerdings hatte er Probleme mit der elektronischen Weste. Er erzielte einige recht gute Treffer, erreichte jedoch nicht die notwendige Schlagkraft, weshalb keine Punkte angezeigt wurden. Er landete auf dem zweiten Platz und ist damit Bayerischer Vizemeister.
Roman Stachowski (Herren bis 87 kg) traf in der Vorrunde auf den höhergraduierten Alexander Kaleev aus Donau-Lech-Iller. Er kämpfte sehr strategisch und konnte Deckungslücken seines Gegners gut ausnutzen. Der gegnerische Schwarzgurt konnte jedoch mehr Treffer landen und gewann am Ende der dritten Runde durch Punkte. Roman erreichte damit den dritten Platz und bekam die Bronzemedaille.
Denise Rogner erzielte in ihrem Vorrundenkampf den ersten Trefferpunkt. Daraufhin verringerte ihre Gegnerin Katharina Grawe (Dachau) die Kampfdistanz und drängte Denise von der Fläche. Denise hatte so keine Chance, Kicks mit Trefferwirkung zu platzieren. Sie unterlag der Höhergraduierten und erreichte Platz fünf.

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