Volleyball Regionalliga Damen

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Nichts für schwache Nerven - TSV Ansbach besiegt Schwabing mit 3:0

Beste Rückrundenmannschaft bangt um den direkten Klassenerhalt

Einen Volleyballkrimi erlebten die ca. 200 Zuschauer, die am vergangenen Sonntag den TSV 1860 Ansbach bei seinem letzten Spiel der laufenden Saison in der Sporthalle des Theresien-Gymnasiums lautstark unterstützten. Das Team um Mannschaftsführerin Kerstin Klein schickte den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten FTM Schwabing mit 0:3 nach Hause.

Für Isabel Auerochs stand diesmal von Anfang an Nachwuchsspielerin Eva Frauenschläger auf dem Feld. Der Gastgeber begann voll konzentriert und spielte schnell eine 13:7-Führung heraus. Ansbach besaß eindeutig die Netzhoheit und der Schwabinger Angriff tat sich schwer, den Block zu überwinden. Eine sichere Annahme und eine überragende Feldabwehr, in der Ansbachs Libera Caro Kocher an diesem Spieltag über sich hinauswuchs, waren Garant für einen variablen Angriffsl. Der Tabellenzweite fand kaum zu seinem Spiel und verlor klar mit 16:25. Auch der zweite Satz schien zunächst eine klare Angelegenheit für den TSV zu werden. Ansbachs Zuspiel durch Steffi Choc war wie gewohnt variantenreicht, konzentrierte sich jedoch weniger auf die wie gewohnt starke Außenangreiferin Conny Eichler. Viele Bälle wurden über die Diagonale gespielt, wo Kerstin Klein den gegnerischen Block kaum eine Chance ließ. Sie stellte ihre Qualität als Mannschaftsführerin unter Beweis, indem sie auch in der Abwehr nach jedem Ball hechtete und ihr Team stets zur Höchstleistung motivierte. Beim Stande von 22:14 zeigte Ansbachs Coach Wolfgang Hüttinger seine Risikobereitschaft und brachte mit Anna Egersdörfer, Tabea Janetzke und als Libera Lea Bomsdorf drei Jugendspielerinnen aufs Feld.

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Nun zeigte Schwabing seine ganze Routine. Die erfahrenen Spielerinnen rissen mit starken Angaben und platzierten Bällen das Spiel an sich. Bei Ansbach kam kein Spielaufbau mehr zustande und Schwabing holte Punkt für Punkt auf. Beim Stande von 22:18 vertraute Hüttinger wieder auf seine Stammsechs mit Caro Kocher als Libera. Zunächst schien das Rezept auch aufzugehen und Ansbach baute die Führung auf 24:20 aus. Schwabing gab sich jedoch nicht geschlagen und wehrten vier Angriffsbälle der Ansbacher erfolgreich ab und punkteten im Gegenzug. Die Partie war nun an Spannung kaum mehr zu überbieten und als beim Stande von 25:25 Schwabing eine Angabe ins Netz und einen Ball ins Seitenaus schlug, fiel Ansbachs Trainer ein riesiger Stein vom Herzen. Die Oberbayern gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Es gelang ihnen, sich besser auf den Ansbacher Angriff einzustellen und glänzten auch in der Feldabwehr. Mit 13:7 lag Schwabing in Führung, bevor sich das Ansbacher Angriffsspiel mehr über die Mitte konzentrierte. Eine sichere Annahme durch Caro Kocher und Conny Eichler war Garant für ein präzises Zuspiel und so begeisterte Mittelangreiferin Vera Dietrich mit knallhart und platziert geschlagenen Aufsteigern oder kurz gestellten Bällen das Publikum. Der gegnerische Block fand gegen das schnelle Zuspiel kein Rezept. Beim Stande von 19:18 ging Ansbach erstmals in Führung. Der Gegner agierte nun verunsichert und eine schlechte Annahme waren häufig eine sichere Beute von Anna Eisenberger und Vera Dietrich, die ihren Gegnern am Netz aufgrund ihrer Reaktionsschnelligkeit klar überlegen waren. Die Schlussphase gehörte wieder dem Gastgeber, der mit 25:22 siegte.

Mit 22 Punkten ist Ansbach die beste Rückrundenmannschaft der Liga. Die folgenden vier Teams haben lediglich 15 Punkte zu verzeichnen. Dennoch muss Ansbach bis zum letzten Spieltag am 13. März um den direkten Klassenerhalt bangen.

Ansbach spielte mit: Lea Bomsdorf, Anna Eisenberger, Isabel Auerochs, Conny Eichler, Anna Egersdörfer, Caro Kocher, Vera Dietrich, Eva Frauenschläger, Kerstin Klein, Steffi Choc und Tabea Janetzke         

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