Volleyball 3. Liga

Ansbach stoppt Siegeszug der Fürther und übernimmt die Tabellenführung

Vier Spieltage vor Saisonende haben die Volleyballerinnen des TSV 1860 Ansbach die Tabellenführung übernommen. In einer teilweise zerfahrenen Begegnung besiegten sie den TV Fürth 1860, der zuvor acht Spiele in Serie ungeschlagen blieb, mit 3:2. 

 

Da Steffi Choc und Kerstin Klein leicht angeschlagen waren, wurden sie soweit wie möglich geschont. Auch der Gastgeber konnte nicht auf seinen kompletten Spielerkader zurückgreifen. Daher war Ansbachs Küken Carina Allendörfer als Zuspielerin gefordert. Auf der Diagonalen agierte Isabel Auerochs. Als Außenangreiferinnen standen Conny Dumler und Sophia Botsch in der Anfangsformation. Anna Eisenberger und Vera Dietrich stellten wie gewohnt den Mittelblock. Alexandra Mock hatte die Position der Libera inne. 

Sehr zerfahren verlief der erste Satz. Er war geprägt von vielen Angabenfehler beider Mannschaften und Missverständnissen im Spielaufbau. Keine Mannschaft konnte sich bis zur Schlussphase erwähnenswert absetzen. Auch der Doppelwechsel bei Ansbach (für Carina Allendörfer kam Shari Schülein und für Isabel Auerochs Steffi Choc aufs Feld) brachte nichts ein, sodass beim Stande von 19:21 die Rückwechslung erfolgte. Beim Spielstand von 22:22 überraschte Conny Eichler den Gegner mit drei variantenreichen Angaben in Serie, was zum 25:22-Satzgewinn führte. Den absoluten Saisontiefpunkt hatte Ansbach im 2. Satz. Nach einem 8:21-Rückstand konnte man den Satzverlust wenigstens noch zweistellig gestalten (13:25). Für Sophia Botsch stand nun im Außenangriff Michelle Geißbarth auf dem Feld. Es dauerte bis zur Mitte des dritten Satzes, bis beide Mannschaften besser zu ihrem Spiel fanden. Eine Vorentscheidung brachte eine Angabenserie von Steffi Choc beim Stande von 12:12, die Ansbach mit 19:12 in Führung brachte. Beide Mannschaften versuchten, vor allem über ihre Außenangreiferinnen zum Erfolg zu kommen. Mit einem 25:15-Satzsieg hatte Ansbach zumindest einen Punkt in der Tasche. 

Mittlerweile hatten beide Mannschaften besser zu ihrem Spiel gefunden. Bei der Annahme überzeugten neben der manchmal übereifrigen Libera Alexandra Mock auch die beiden Außenangreiferinnen Conny Eichler und Isabel Geißbarth. Dies führte zu einem variablen Spielaufbau. Durch einen guten Block und einer starken Feldabwehr auf beiden Seiten kamen nun längere Spielzüge zustande. Für Vera Dietrich kam beim Stande von 8:4 Anna-Sophia Kurzidem aufs Feld und beim Stande von 10:5 erfolgte wieder ein Doppelwechsel (für Steffi Choc kam Shari Schülein, für Isabel Auerochs kam Carina Allendörfer), sodass drei „gelernte Angreiferinnen“ am Netz standen. Auch diesmal brachten die Wechsel nichts ein, (die Rückwechslung erfolgte beim 15:15) sodass Fürth mit 16:15 erstmals in Führung ging. In der Schlussphase überzeugten die Außenangreiferinnen des Gastgebers. Sie konnten ein ums andere Mal Ansbachs Block überwinden. Auch die Feldabwehr hatte wenig Chancen gegen die scharfen Schmetterbälle, sodass Ansbach mit 22:25die Segel streichen musste. Im Tiebreak schickte Wolfgang Hüttinger mit Conny Eichler, Michelle Geißbarth, die sich die Rolle als Außenangreiferin mit Sophia Botsch teilte, Anna Eisenberger, Vera Dietrich, Isabel Auerochs und Steffi Choc seine Stammformation aufs Feld. Es kam zu einem spannenden Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Vor allem Conny Eichler überzeugte mit ihrer Durchschlagskraft im Angriff. Beim Stande von 11:8 musste Anna Eisenberger verletzungsbedingt durch Anna-Sophia Kurzidem vertreten werden. Dennoch konnte man den Vorsprung bis zum Endstand von 15:12 halten und somit zwei Punkte aus Fürth entführen.

Mit diesem Sieg kam Ansbach dem Aufstieg einen großen Schritt näher und kann diesen bereits zwei Spieltage vor Schluss zu Hause aus eigener Kraft perfekt machen. Dann müsste man am 10.03. in der Sporthalle des Theresien-Gymnasiums gegen den Mitaufsteiger und derzeitigen Tabellenvorletzten TV Dingolfing (16 Punkte) und am 24.03. am gleichen Ort gegen das Tabellenschlusslicht TV/DJK Hammelburg (1 Punkt) als Sieger vom Platz gehen. Beide Begegnungen werden allerdings kein Selbstläufer sein, da sich Ansbach nun in der Rolle des Gejagden befindet und man versuchen wird, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Die beiden Auswärtsbegegnungen gegen den derzeitigen Tabellenachten Dentalservice Gut Volleys Chemnitz und dem momentanen Tabellenzweiten TV Planegg-Krailling wären dann nur noch Formsache. 

Anna Eisenberger dürfte bis zum nächsten Spieltag wieder einsatzfähig sein.

Ansbach spielte mit: Carina Allendörfer, Sophia Botsch, Steffi Choc, Vera Dietrich, Conny Eichler, Anna Eisenberger, Michelle Geißbarth, Kerstin Klein, Alexandra Mock, Isabel Auerochs, Anna-Sophia Kurzidem und Shari Schülein.    

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